Eine Kette ist so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Es gibt Muskeln die Gelenke stabilisieren, und Muskeln die Gelenke bewegen.

Zwischen Gelenk, Bandapparat und Muskeln gibt es ein Kommunikationssystem das zum Schutz des Gelenkes zusammenarbeiten kann.

Bänder schützen das Gelenk durch Zugfestigkeit. Bänder haben Sensoren die den Spannungszustand überwachen. Wird ein Grenzwert erreicht, werden die Muskeln aktiviert, um Gelenke zu schützen.
Sensoren in den Gelenkskapseln und im Knorpel liefern Infos über die Stellung des Gelenks, Geschwindigkeit und Richtung der Bewegung ans Gehirn. Gelenke und Muskeln arbeiten als eine Art Autopilot, um den Körper zu schützen und effiziente Bewegungsabläufe zu ermöglichen.

Sind Muskeln verspannt oder schwach, Gelenke steif oder instabil wird die Information verzerrt.

Das richtige Verhältnis zwischen den einzelnen Komponenten Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer ist der Schlüssel eines professionellen Trainings.

Fehlende Ausgewogenheit geht zu Lasten der Effizienz und wenn die Effizienz leidet, geht Kraft und Energie verloren.

Bei falschen Bewegungsmustern kommt es zu Überlastungsschäden, die gar monatelang unbemerkt bleiben.

Mangelnde Beweglichkeit, Kraft , Stabilität kompensiert der Körper indem er auf alternative Bewegungsmuster ausweicht.

Mancher Sportler bewältigt seine Schwäche nicht, sondern arbeitet sich darum herum, und das verursacht Energieverlust, Verletzungen.

Die Wirbelsäule als zentrales Achsorgan muss gelenkig genug sein um sich auf die Situation und Bewegung einzustellen und dabei aber auch stabil genug, um den Körper zu stützen und die Kräfte optimal zu übertragen.

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