Personal Training – effektiver – wieso????

Es gibt Haltungsfehler, Haltungsschwächen, Haltungsschaden.

Haben deine Haltemuskeln den Kampf gegen die Schwerkraft verloren? Befindet sich dein Körper nicht mehr in seinem ökonomischen Lot?
Haltungsschwächen sind Zeichen dass die Muskeln nicht mehr Haltungsaufgaben bewältigen können. Durch gezieltes präventives Training kann man den Körper davor bewahren einen Haltungsschaden zu manifestieren.

Bei der Haltungsanalyse schaue ich mir Unterschiede zwischen rechter und linker Körperhälfte an. Wie schaut es mit dem Tailiendreieck aus. Wie schaut die Haltung von der Seite aus. Welche Muskeln ziehen den Körper nach vorne, welche nach hinten. Kopfhaltung….

Weiteres mache ich einen Muskelfunktionstest. Verschiedene Muskeln werden getestet ob sie schwach oder verkürzt sind. Wie weit können einzelne Muskeln gebeugt, gestreckt werden.
Muskuläre Dysbalancen stellen ein Ungleichgewicht zwischen funktionell zusammen gehörigen Muskeln dar. Daher bekommt der Sportler noch einige Bewegungsaufgaben zu lösen.

Hat er Schwierigkeiten bestimmte Muskeln anzusteuern (dann sind viele sensomotorische Übungen gefragt) oder ist der Muskel zu schwach (dann benötigt er isoliertes Training) oder funktioniert die Zusammenarbeit der Muskeln nicht, dann braucht es funktionelles Training.

Dann wird ein Trainingsplan erstellt, der nach jedem Training adaptiert wird. Viele Übungsvorschläge die genau angeleitet werden um sie dann auch alleine daheim durchgeführt werden können. (vor allem abwechslungsreich – damit es nicht langweilig wird)

Ich finde es schade, wenn ich schnelle Läufer sehe, die so eine schlechte Athletik haben, dass sie es nicht schaffen die Arme beim Laufen neben dem Körper pendeln zu lassen, anstatt vor dem Körper. Die Beine sind schnell und der Oberkörper bremst durch schlechte unökonomische Zusammenarbeit. Da sehe ich bei vielen Läufern Verbesserungspotential.

Oberkörpertraining wird sehr oft von Läufern vernachlässigt oder Übungen werden falsch ausgewählt.

Meine Herausforderung als Personal Präventionstrainer ist es mit dem Sportler effizient und zielgerichtet zu arbeiten. Abgestimmt auf seine speziellen Bedürfnisse.

Ich achte auf Ausweichbewegungen, Einhaltung der Bewegungsachsen, auf die richtige Trainingsmethode, richtige Dosierung. Qualität geht vor Quantität. Richtige Geschwindigkeit, Vorbeugung/Beseitigung von muskulären Dysbalancen. Richtige Atmung …..um nur einiges zu nennen.

Dysbalancen führen oft zu Überlastungen/Schäden.
Schwacher/Verspannter Iliopsoas kann zu Leistenproblemen führen. Muskeln der Leiste müssen mehr bei der Beugung arbeiten und überlasten.
Schwache Stabilität des Beckens führen zu Rückenproblemen/ISG.
Schwache Glutäen (PO) überlasten den Rest der Streckerkette (Ischiocruralmuskeln)
Schwächen führen einfach zu einem unökonomischen Bewegungsablauf, macht Läufer langsam und verletzungsanfällig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.