Das „Who is Who“ der Muskeln.

Agonisten:
sind die „Hauptverantwortlichen“ einer Bewegung. Die Muskelfasern verlaufen in der Bewegungsrichtung und haben den günstigsten Drehmoment. Er ist meistens der größte und gelenksnaheste Muskel. z.B. der Gluteus max. bei der Hüftstreckung. ( Ursprung: Darmbein, Sitzbein,Steißbein Ansatz: Oberschenkelaufrauhung und Tractus iliotibialis)
Iliopsoas bei der Hüftbeugung. (Ursprung: Wirbelsäule und Darmbeingrube, Ansatz: kleiner Rollhügel am Oberschenkel )

Synergisten:
Sind ebenfalls dynamisch an der Bewegung beteiligt, haben geringere Drehmomente und geringeren Arbeitsanteil. Die Fasern liegen nicht optimal in der Bewegungsrichtung.

Stabilisatoren:
Gewähren die Körperhaltung und sichern die Gelenke damit die einwirkenden Kräfte belastungsarm ableitet werden. Beim Laufen entsteht bei jedem Bodenkontakt eine Kraft, die den Oberschenkelkopf aus der Pfanne hebeln möchte. Durch die Kraft der Hüftstabilisatoren (Abduktoren des Hüftgelenks und Hüftrotatoren (z.B. Piriformis) wird der Oberschenkelkopf wieder in Richtung Hüftpfannenzentrum gebracht. Daher ist dem endsprechendes Hüftabduktions- und Hüftrotationstraining für eine gute Hüftstabilisierung so wichtig.

Antagonisten
Sind die Gegenspieler der Agonisten. Sie unterstützen den Gelenkschutz und übernehmen bei schnellen Bewegungen die Bremsfunktion. Sie helfen eine Bewegung präzise auszuführen.

Asymetrien sind oft Ursachen für Überlastungen (Verletzungen). Überbeweglichkeit in einer Richtung und Steifigkeit in der anderen Richtung. Darum sollte man beim Beweglichkeitstraining (Dehnen) darauf achten keine Asymetrien zu entwickeln.
Meine Herausforderung ist herauszufinden wie Bewegungsaufgaben gelöst werden.
Wird kompensiert und warum? (Kraft, Ansteuerung)
Kann der Muskel nicht angesteuert werden, dann kann sensomotorisches Training eine Lösungsmöglichkeit sein.
Fehlt es an Kraft? Ist spezielles Krafttraining der richtige Weg.
Meistens ist es eine Kombination von Beidem.

Ein gutes Zusammenspiel der Muskeln führt zu einer ökonomischen Bewegung .
Ökonomische Bewegung führt dazu das kinetische Energie z. B. bei der Landephase beim Laufen durch Muskelarbeit abbaue. Die Landung ist weicher, die passiven Strukturen (Gelenke, Knochen, ….) werden weniger belastet.

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